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Teilprojekt D.3

Visualisierung von Systemen mit großen Teilchenzahlen

Wie können komplexe Systeme abgebildet werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen?
Datensatz einer Laserablationssimulation mit 48 Millionen Atomen.

Wenn in der Wissenschaft durch Simulation Materie untersucht wird, entstehen große Datensätze aus vielen sogenannten Partikeln. Solche Partikel sind beispielweise die Positionen von Millionen von Atomen über die Simulationszeit hinweg. Man spricht in diesem Zusammenhang von "zeitbasierten Datensätzen". Neben der Position können aber auch weitere Eigenschaften wie Ladung, Druck oder Temperatur etc. vorliegen.

Um diese oft sehr großen und damit unhandlichen Datensätze sinnvoll auswerten zu können, werden im Rahmen von D.3 Methoden zur Darstellung (Visualisierung) und effizienten Datenhaltung entwickelt. Die besondere Herausforderung besteht zum einen in der Echtzeit-Visualisierung, d.h. einer Darstellung mit mehreren Bildern pro Sekunde um interaktiv einen Datensatz erforschen zu können. Zum anderen muss die Visualisierung der Datensätze es ermöglichen, den Wissenschaftlern neue Einblicke in die für sie relevanten Phänomene zu ermöglichen.

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